Sprache
CTL-LogoCTL Tattoo-Laboratorium
CTL® Bielefeld GmbH: CTL-Tattoo.net
Back
23. Juni 2009

Gesetzliche Vorschriften für Tätowiermittel und Permanent-Make-Up in der Schweiz

In der Schweiz sind auf den 1. Januar 2006 gesetzliche Vorschriften über Tätowiermittel und Permanent-Make-Up  in Kraft getreten. Diese sind in den Artikel 3 – 9 der „Verordnung des EDI über Gegenstände für den Humankonatkt“ (SR 817.023.41) enthalten. Die Uebergangsfrist ist am 31. Dezember 2007 abgelaufen.

Verboten sind:
a) Aromatische Amine entsprechend der Liste 1 EU ResAP(2008)1 Teil a und b. Die deutsche Tätowiermittelverordnung hat diese Listen ebenfalls übernommen.
b) Pigmente und Farbstoffe entsprechend der Liste 2 der EU ResAP(2008)1. Diese Liste ist in der deutschen Tätowiermittelverordnung ebenfalls enthalten.
c) Farbstoffe gemäss Anhang 2,  Spalten 2-4 der Verordnung des EDI vom 23. November 2005 über kosmetische Mittel (VKos) - entspricht der deutschen Tätowiermittelverordnung.
d) Stoffe gemäß Anhang 4 VKos vom 23. November 2005, entspricht Anlage 1 zur deutschen Verordnung über kosmetische Mittel resp. Anhang II zur EG-Richtlinie 76/768/EWG über kosmetische Mittel
e) Stoffe gemäß Artikel 5 Buchstaben g-i der Chemikalienverbotsverordnung vom 18. Mai 2005, d.h. Stoffe, die als „kanzerogen“, „mutagen“ oder „reproduktionstoxisch“  (sog. „CMR-Stoffe“) klassiert sind.
f) Aroma- und Riechstoffe

Grundsätzlich müssen alle Tätowierfarben und Permanent-Make-Up Farben keimfrei sein - wie bei der EU ResAP(2008)1. Konservierungsstoffe sind mit folgenden Einschränkungen erlaubt: Es dürfen nur Konservierungsstoffe verwendet werden, wie sie für sog. „stay-on“-Kosmetika erlaubt sind. Es gelten dieselben Höchstmengenbeschränkungen. Mischungen mehrerer Konservierungsstoffe sind nicht gestattet (vgl. dazu Anhang 3 der VKos,  Anlage 6 der deutschen Kosmetik-Verordnung oder Anhang VI der Richtlinie 76/768/EWG.
Die Schweizer Verordnung enthält Teile der EU ResAP(2008)1 und die deutsche Gesetzgebung ist sehr ähnlich. Wir empfehlen die Untersuchungen Teil 1 und 2 nach der EU ResAP(2008)1 und die Verwendung von Farbmitteln lt. der Kosmetikverordnung der Schweiz, soweit diese allgemein zugelassen (VKos, Anhang 2, Spalte 1)  sind. Bei Fragen zu dem Verbot gemäß d) und e) ist CTL gerne behilflich

Wir bedanken uns beim Bundesamt für Gesundheit, Direktionsbereich Verbraucherschutz, Sektion Lebensmittel + Gebrauchsgegenstände, Bern, insbesondere bei Herrn Kurt-W. Lüthi, für die Unterstützung bei der Präzisierung des Textes.

23. Juni 2009. © CTL® Bielefeld GmbH

Wir helfen, beraten und prüfen. Testen Sie uns!

RSS

Kontakt - Bielefeld

CTL® Bielefeld
Chemisch-Technologisches Laboratorium
Krackser Str. 12
33659 Bielefeld
Deutschland

Tel. +49 521 400 82 89 0
Fax. +49 521 400 82 89 29
E-Mail info@ctl-bielefeld.de