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23. Dezember 2014

Barium in Tattoo und PMU Farben

Im Oktober 2011 berichteten wir an dieser Stelle darüber, dass deutsche Behörden Barium in einigen Tattoo bzw. PMU Farben entdeckt hatten. Nach Rücksprache und Anwendung geeigneter Methoden wurde erkannt, dass es sich um das bei Medizinprodukten und Kosmetika erlaubte Bariumsulfat handelte. Ein Verbot der Farben wurde deshalb nicht ausgesprochen. 

Diese Thematik wird ausführlich in unserem Buch beschrieben. Alle Bariumsalze mit Ausnahme von Bariumsulfat sind extrem gesundheitsschädlich.

Nunmehr stellen Behörden in Skandinavien ebenfalls Barium in solchen Farben fest. Die Produkte untersuchen die Behörden in Skandinavien nicht in eigenen Labors, die Untersuchungen werden bei einem staatlichen Labor in den Niederlanden durchgeführt. Die verwendete Methode ist nicht in der Lage, zwischen dem zulässigen Bariumsulfat und lösliches Barium zu unterscheiden und ist folglich völlg ungeeignet. Trotzdem will die Behörde diese Farben mit für Medizinprodukte zugelassenem Bariumsulfat verbieten. Dies ist ein fahrlässiges Verhalten und sollte so nicht akzeptiert werden.

Die deutschen Behörden haben 2011 auf diese Fälle richtig reagiert.

23. Dezember 2014. © CTL® Bielefeld GmbH

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